Romanze in Porzellan – Rosenthal Buch von Ann Banduhn

Geschrieben von porzelliner am 7. August 2010 | Abgelegt unter Porzellan 2010

Heute wird Selb wieder zum Mekka der Porzellansammler. Eine davon ist Ann Banduhn, die ein Buch über Rosenthal- Figuren geschrieben hat.

Selb – Die Amerikanerin Ann Banduhn ist schon seit ein paar Tagen in der Porzellanstadt. Wie viele andere Gäste auch, wartet sie gespannt auf das Porzellinerfest am Samstag. Doch Frau Banduhn unterscheidet etwas von den anderen Sammlern. Sie hat ein Buch im Gepäck. Ihr eigenes nämlich: “Rosenthal Porcelain Figurines”. Darin katalogisiert die Autorin aus Phillipsburg, New Jersey, mit über 2000 Abbildungen eine umfangreiche Sammlung von Rosenthal-Figuren.

Ann Banduhn

Ann Banduhn

“Es war Liebe auf den ersten Blick”, erzählt Ann Banduhn von ihrer ersten Begegnung mit Rosenthal-Porzellan. Auf einem Antiquitätenmarkt in ihrer Heimat entdeckte sie Teile des Services “Romanze in Dur”. Heute hat sie das Tafelservice komplett – und sammelt mittlerweile “Lotus”.

Von der Sammelleidenschaft erst einmal gepackt, suchte sie nach einem Buch über Rosenthal-Porzellan in englischer Sprache. Sie fand keines und entwickelte daraus die Idee, selbst anzupacken und Informationen zu erfassen.

Seit 2003 flog die Sammlerin jedes Jahr nach Deutschland und suchte in Buchläden, Antiquariaten und auf Flohmärkten. Als die Informationsflut bald unüberschaubar war, musste sich Banduhn entscheiden, womit sie zuerst an die Öffentlichkeit gehen wollte. Die Auswahl klingt logisch sinnvoll: “Ich begann mit den Figuren, denn davon hatte ich am meisten.”

Am Buch arbeitete sie alleine. Notwendige Kenntnisse, um das Bildmaterial zu bearbeiten und das Seitenformat zu gestalten, eignete sie sich an. In Phillipsburg ist das fertige Buch nicht nur als Dokumentation gefragt: In einer Schule wird es als Beispiel gezeigt, wie ein derartig großes Projekt – das Buch hat immerhin 745 Seiten – zu organisieren ist.

Ann Banduhn gilt in ihrem Heimatort als Beispiel dafür, wie
man über Jahre an einem Ziel festhält. Die Autorin steht weltweit im E-Mail-Verkehr mit Rosenthal-Liebhabern, Sammlern und Auktionshäusern. “Natürlich kommt da auch Resonanz”, sagt sie.

Ein Interessent aus Russland habe sie mittlerweile besucht und ihre Figurensammlung angeschaut. Bei jedem Besuch in Selb erhofft sie sich weiteres Bildmaterial oder Hinweise auf Figuren, die noch fehlen. Wichtig wäre ihr auch, das Buch verifizieren zu können. “Ich möchte, dass das auch stimmt.” Natürlich trifft sich Frau Banduhn auch gerne mit den Mitgliedern der Freunde des Rosenthal-Porzellans.

Zum Porzellinerfest wird sie am Samstag von 10 bis 12 Uhr in der Bahnhofstraße 13 anzutreffen sein. Dort hat der leidenschaftliche Porzellansammler Stefan Strößenreu-ther einen Laden angemietet. Die Amerikanerin hofft, dort mit Samlern ins Gespräch zu kommen. Nach zwölf Uhr wird Frau Banduhn dann selbst auf den Flohmarkt gehen.

Nach ihrem großen Traum gefragt, leuchten erst einmal die Augen, ehe sie von Ferdinand Liebermann den “Straußenritt” nennt. “Unbezahlbar”, sagt sie dann. Ansonsten sucht Frau Banduhn für sich persönlich nach Suppentellern Lotus weiß. Die dürften auf dem Porzellanflohmarkt zu finden sein.

Ann Banduhn wird am Samstag von 10 bis 12 Uhr in dem Ladengeschäft in der Bahnhofstraße 13 sein. Ihr Buch “Rosenthal Porcelain Figurines” ( SBN 10: 0-9843768-0-1; ISBN 13: 978-0-9843769-0-3) zum Preis von 198 Euro gibt es in der Buchhandlung Nerb in Selb und außerdem im Internet unter der Adresse www.porzellangeschichte.de.

Quelle: Von Silke Meier (www.frankenpost.de

Fragmente einer Legende – Weißes Gold aus Grabungen

Geschrieben von porzelliner am 2. August 2010 | Abgelegt unter Porzellan 2010

Fragmente einer Legende – Weißes Gold aus Grabungen Japanisches Palais, Dresden Geöffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. Das Landesamt für Archäologie zeigt erstmalig wichtige Teile seiner umfangreichen Sammlung von Porzellanfunden aus archäologischen Ausgrabungen in Sachsen.

Blauer Teller Meissen 19. Jahrhundert

Blauer Teller Meissen 19. Jahrhundert

Hier stehen nicht die prachtvollen, gut erhaltenen Objekte fürstlicher Repräsentation im Mittelpunkt, sondern die meist fragmentierte Hinterlassenschaft unserer Vorfahren: Alltägliche Stücke bürgerlicher Tischkultur, die aus verschiedenen Gründen unter die Erde gelangten. Manches wurde zusammen mit anderem Abfall einfach entsorgt, gibt uns aber heute kostbare Aufschlüsse über Lebensstandards in bestimmten städtischen Quartieren. Anderes wiederum wurde als Ausschuss, Fehlbrand oder als Probestück gleich nach dem Arbeitsprozess fortgeworfen. Ohne das Lob sächsischen Erfindergeistes und handwerklicher Meisterschaft zu schmälern, gilt es auch im Auge zu behalten, dass Porzellan in Sachsen nicht erst seit Böttgers Erfindung beliebt war. Bereits vorher wurden asiatische Porzellane über die Fernhandelskompanien vertrieben und gelangten als Handelsgut natürlich auch hierher.

Wir lenken die Blicke aber auch auf Nachahmungen und Ersatzmaterialien, wie Fayence und Steingut, mit denen im 18. und 19. Jahrhundert wenigstens ein Abglanz des für das gemeine Volk unbezahlbaren Luxus’ des Porzellans erschwinglich gemacht wurde. Schließlich gelangen wir zum industriellen Massengut Porzellan, das etwa in Dresdner Kaffeehäusern der Vorkriegszeit genutzt wurde und dann bei den flächigen Ausgrabungen in der Innenstadt wieder auftauchte.

Einen besonderen Stellenwert nehmen die Resultate der unlängst abgeschlossenen Grabungen auf dem Meißner Burgberg, direkt neben der ursprünglichen Porzellanmanufaktur in der Albrechtsburg ein. Hier wurden große Fundkomplexe von Produktionsabfall der Meißner Manufaktur entdeckt, die einen vorzüglichen Einblick in den historischen Herstellungprozess gewähren. Brennhilfen und farbenfrohe Malproben veranschaulichen in einzigartiger Weise, dass hinter der Pracht harte und akribische Arbeit stand, die nicht selten von Misserfolgen heimgesucht wurde. Nicht ausgestellt werden können allerdings die größten Funde der Meißner Grabungen. Die Fundamente der mächtigen Brennöfen, die unmittelbar neben der Albrechtsburg entdeckt wurden, haben einen Durchmesser von 7,5 Metern. Doch vermittelt die grafischen Inszenierungen auch hiervon einen bleibenden Eindruck.

Video zur Ausstellung Koenigstraum und Massenware Selb

Geschrieben von porzelliner am 23. Juni 2010 | Abgelegt unter Porzellan 2010, Porzellanstadt Selb

Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie auch unter www.porzellangeschichte.de

Sonderausstellung im Haus Schlesien: Porzellanproduktion 1865-1945

Geschrieben von porzelliner am 16. Juni 2010 | Abgelegt unter Porzellan 2010

80 Jahre Porzellanproduktion im niederschlesischen Tiefenfurt (1865-1945)

Mit seiner neuen Ausstellung erinnert unser Museum an den Porzellanort Tiefenfurt, der einst den Kreisen Görlitz und Bunzlau zugeordnet war und auf dessen Poststempel stand: „Tiefenfurter Porzellan ist weltbekannt“. Vom 16. Mai (Eröffnung um 15 Uhr) bis zum 29. August 2010 zeigt das Museum die bisher größte Ausstellung mit Tiefenfurter Porzellanen, für die 1930 auch die damals bekannte Schauspielerin Lil Dagover in einer Firmenanzeige warb.

Stempel Tiefenfurt - Tiefenfurter Porzellan ist weltbekannt

Stempel Tiefenfurt - Tiefenfurter Porzellan ist weltbekannt

Heute noch befinden sich in manchen Haushalten Geschirre mit den bekannten Dekoren „China-Blau“ und „China-Rot“, die in ihren Fabrikmarken den Namen Tiefenfurt enthalten. Auf Sammlermärkten erfreuen sich diese Porzellane nach wie vor ungebrochener Beliebtheit.

1865, und somit immerhin 26 Jahre bevor Rosenthal seine Porzellanfabrik in Selb/Bayern gründete, begann die Porzellanherstellung in Tiefenfurt. Töpfereien und Steingutfabriken bildeten die Grundlage für drei Porzellanfabriken, die 1865, 1868 und 1890 in Tiefenfurt die Porzellanproduktion aufnahmen. Die beiden älteren Unternehmen gehörten 1872 zu den ersten deutschen Porzellanfabriken, die in der Form einer Aktiengesellschaft betrieben wurden. Aus diesen gingen später die „Schlesische Porzellanfabrik P. Donath“ und nachfolgend die „Porzellanfabrik C. H. Tuppack“ sowie die „Porzellanfabrik K. Steinmann“ hervor.

Tiefenfurt zählte 1939 etwa 1350 Einwohner. Allein in den drei feinkeramischen Großbetrieben wurden zeitweise bis zu 600 Personen beschäftigt. Die Porzellanfabriken sowie kleinere Porzellanmalereien und Zulieferbetriebe boten nicht nur den Einwohnern Tiefenfurts und seines Umlandes Arbeit, sondern auch manchem Porzelliner aus anderen Teilen Deutschlands.

Von der „Schlesischen Porzellanfabrik P. Donath“ (1891 bis etwa 1920) wurden Luxus- und Gebrauchsgeschirre hergestellt und auch nach England, Amerika, Russland, Frankreich, Schweden sowie in die Türkei exportiert. In einem Markenschutzprozess, den die Königliche Porzellan-Manufaktur Meißen gegen Paul Donath 1893 anstrengte und 1895 durch die letztinstanzliche Entscheidung des Reichsgerichtes Leipzig verlor, wurde indirekt die gute Qualität der Porzellane aus der Fabrik von Donath bestätigt.

Die „Porzellanfabrik C. H. Tuppack“ (etwa 1920 bis 1945) bot „Gebrauchs- und Tafelgeschirre für In- und Ausland“ an. Eng verbunden mit dieser Tiefenfurter Firma sind indes ihre Porzellane mit den Dekoren „China-Blau“, „China-Rot“, „China-Grün“, „China-Lila“ sowie verschiedene Japan-Dekore. Mit einem breiteren Angebot von Porzellanen im Stil des Art déco folgte Tuppack darüber hinaus einem Trend der Zeit.

Die „Porzellanfabrik K. Steinmann“ (1883 bis 1943/45), die um die Jahrhundertwende die dritte Tiefenfurter Porzellanfabrik, die „Silesia“, übernommen hatte, nannte vor dem Ersten Weltkrieg als Spezialität „Export-Gebrauchsartikel für alle Länder der Welt“. In einer Anzeige wies das Unternehmen allein 33 solcher „Export-Artikel“ aus. Insbesondere lieferte Steinmann diese in englischsprachige Länder, in die USA und bis nach Englisch-Ost-Indien und Australien. Kaffee-, Tee-, Frühstücksservice, Obstgarnituren, Zierdosen, Durchbruchschalen usw. gehörten um 1930 zum Angebot des Unternehmens. Nach der Weltwirtschaftskrise von 1929 wurden im Werk „Silesia“ dagegen verstärkt feuerfeste Feinsteinzeug-Geschirre hergestellt.

Vor allem Porzellane der drei genannten Firmen sind in der Ausstellung zu sehen. Sie vermittelt einen Einblick in die Vielfalt der Porzellane, die in Tiefenfurt hergestellt worden sind – bis hin zu den heute wieder besonders geschätzten Porzellanen im Art-déco-Stil. Ermöglicht wird dies durch Exponate des Museums und durch die Beteiligung mehrerer Leihgeber.

Über die Geschichte der Tiefenfurter Porzellanindustrie informiert ausführlich das 2007 in erweiterter und aktualisierter Neuausgabe im Bergstadtverlag, Würzburg, erschienene Buch „Schlesisches Porzellan vor 1945“. Allein 49 Fabrikmarken sind dort abgebildet, die helfen, Tiefenfurter Porzellan zu erkennen.

Quelle:Gerhard Schmidt-Stein

Sonderausstellung im Haus Schlesien 80 Jahre Porzellanproduktion im niederschlesischen Tiefenfurt (1865-1945) vom 16. Mai bis 29. August 2010.

Dollendorfer Straße 412 – 53639 Königswinter-Heisterbacherrott – Telefon 02244 / 886-0 – eMail info@hausschlesien.de

Ein Prinz als Unternehmer – Sonderausstellung in Hildburghausen

Geschrieben von porzelliner am 15. Juni 2010 | Abgelegt unter Porzellan 2010

Ein Prinz als Unternehmer

Neue Sonderausstellung im Stadtmuseum Hildburghausen ab 6. Juni

Die Porzellanmanufaktur Kloster Veilsdorf ist eine der ältesten und die einzige ausschließlich fürstliche Gründung unter den Porzellanfabriken Thüringens. Im Jubiläumsjahr „250 Jahre Porzellanland Thüringen“ widmet sich das Stadtmuseum Hildburghausen deshalb im Rahmen einer Sonderausstellung der Person des fürstlichen Gründers. Prinz Friedrich Wilhelm Eugen von Sachsen-Hildburghausen wurde am 8. Oktober 1730 als jüngster Sohn des regierenden Herzogs Ernst Friedrich II. (1707-1745) geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters 1745 übernahm die Mutter Caroline (1700-1758) die Vormundschaftsregierung über das kleine Fürstentum Hildburghausen, bis Eugens Bruder als Herzog Ernst Friedrich III. Carl im Jahr 1748 die Regierungsgeschäfte übernahm. Eugen ging um diese Zeit in militärische Dienste, 1750 ist er Oberst der holländischen Garde und 1753 königlich dänischer Generalmajor. Um 1758 nach Hildburghausen zurückgekehrt, pachtete er die Domänengüter Kloster Veilsdorf und Neuhof bei Heldburg, wohl hauptsächlich deshalb, um seine finanziellen Verhältnisse aufzubessern. Seine durch die Finanznot des Herzogtums nur gering ausfallenden Apanagegelder ermöglichten im ein standesgemäßes Leben nur in beschränktem Umfang. Als Versuch, seine ständig leeren Kassen aufzufüllen, kann wohl auch seine bedeutendste Unternehmung, die Gründung einer Porzellanmanufaktur in Kloster Veilsdorf, gewertet werden.

Ab 1760 pachtete Prinz Eugen die herzogliche Münze in Kloster Veilsdorf und begann zeitgleich mit der Einrichtung einer Porzellanmanufaktur. Bereits zu dieser Zeit scheinen erste Versuche zur Porzellanherstellung gemacht worden zu sein und ab 1763 gelang es, hochwertiges Porzellan aus einheimischen Rohstoffen herzustellen. 1765 erhielt Eugen durch seinen Bruder, den regierenden Herzog, ein umfangreiches und weit reichendes Privileg für seine Manufaktur. Prinz Eugen bemühte sich sehr um seine Gründung, lieferte Entwürfe und Vorlagen für die Gestaltung des Porzellans, kümmerte sich um Aus- und Weiterbildung des Personals sowie um neue Absatzmöglichkeiten. Zur zusätzlichen ökonomischen Absicherung erwarb er 1768 noch das Rittergut Weitersroda, 1774 folgte als Stadtwohnsitz das sogenannte „Hoheitshaus“ in Hildburghausen.

Nach einer unstandesgemäßen Liaison mit der Hildburghäuserin Salome Schmidt ab 1771, die dem Prinzen einen unehelichen Sohn Friedrich Wilhelm Schmidt bescherte, heiratete er 1778 seine über 30 Jahr jüngere Nichte Christiane Sophie Caroline (1761-1790). Die Ehe blieb jedoch kinderlos. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Prinz Eugen in der Hauptsache am Hofe seiner Schwester Sophie Amalie, die mit dem Fürsten von Hohenlohe-Öhringen verheiratet war. Dort starb er schließlich am 4. Dezember 1795. Seine Porzellanmanufaktur erbte das herzogliche Haus, welches sie 1797 an die Firmen Gotthelf Greiners Söhne (Limbach) und Friedrich Christian Greiner (Rauenstein) verkaufte.

Die Ausstellung illustriert anhand von Gemälden, Grafiken, Plänen, Handschriften und Gerätschaften das leben und Wirken des Prinzen Eugen. Nicht fehlen darf natürlich auch Porzellan aus der Manufaktur Kloster Veilsdorf, seinem Lebenswerk. Die Ausstellung wird durch zahlreiche Leihgaben ergänzt. Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, dem 6. Juni 2010, um 14.30 Uhr sind alle Interessierten herzlich im Stadtmuseum Hildburghausen, Apothekergasse 11, willkommen. Zur Ausstellungseröffnung wird ein Eintritt von 3,50 EURO erhoben. Die Eintrittskarte berechtigt zu einem weiteren Besuch der Ausstellung.

Stadtmuseum Hildburghausen - Apothekergasse 11 - 98646 Hildburghausen- Tel. 03685-403689

Ein Prinz als Unternehmer - Sonderausstellung in Hildburghausen

Ein Prinz als Unternehmer - Sonderausstellung in Hildburghausen

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.porzellangeschichte.de

Teekanne Selb 2010

Geschrieben von porzelliner am 6. Juni 2010 | Abgelegt unter Porzellan 2010

Teekanne Selb 2010

Teekanne Selb 2010

Auf dem kleinen Hügel in der Mitte des Kreisverkehrs bei der Ausbahnausfahrt Nord Selb wurde eine etwa 2,5 bis drei Meter hohe Kaffeekanne ausgestellt. Wie Kreil erläuterte, soll die Kanne dem Logo der Porzellanwelt gleichen, wobei der Bauch der Kanne die Weltkugel darstellt.

Weitere Bilder auf www.porzellangeschichte.de

Kunstwerk Morandini Porzellanikon Selb

Geschrieben von porzelliner am 6. Juni 2010 | Abgelegt unter Porzellan 2010

Kunstwerk Morandini Porzellanikon Selb

Kunstwerk Morandini Porzellanikon Selb

Großer Augenblick vor dem Porzellanikon Selb: Marcello Morandini enthüllt „Hommage an Philip Rosenthal“ an seinem 70sten Geburtstag.
Diese Stele soll eine Ehrung sein für das Museum, zum Gedenken an seine Geschichte und seine Gründung, sagte der Künstler, sichtbar berührt vor einem zahlreich erschienenen Festpublikum. Denn zur Enthüllung der konstruktivistischen Doppelstele des italienischen Designers und Architekten an seinem 70sten Geburtstag war am vergangenen Samstag eine überraschend große Menge Bewunderer, Wegbegleiter und Freunde ins Porzellanikon Selb gekommen.

10.000 Besucher im Porzellanikon

Geschrieben von porzelliner am 5. Juni 2010 | Abgelegt unter Porzellan 2010

10.000 Besucher im Porzellanikon
Der Landrat Dr. Döhler des Landkreises Wunsiedel, Dr. Karl Döhler und Museumsdirektor Wilhelm Siemen begrüßten den 10 000sten Besucher in der Jubiläumsausstellung „Königstraum und Massenware. 300 Jahre europäisches Porzellan“ im Porzellanikon Hohenberg.

10.000 Besucher im Porzellanikon

10.000 Besucher im Porzellanikon

von links: Landrat Dr. Karl Döhler, Anette Götz, Doris Weber, Museumsdirektor Wilhelm Siemen Fotograf: Hannes Bessermann

Am 18.05.2010 sprang der Zähler über 10 000. Dr. Döhler und Wilhelm Siemen hießen am Vormittag eine überraschte Besucherin mit einem Blumenstrauß willkommen. Frau Anette Götz kam aus Arzberg, um sich die Schau anzusehen. Im Schlepptau hatte sie eine Freundin aus Passau. Wie sie davon erfuhr? „Na – da liegen doch überall Prospekte aus, in der Zeitung liest man dauernd was drüber – das weiß man einfach! Und ich schau’ mir halt sowieso gerne Porzellan an!“ Die Freundin, die gleich über Nacht in der Region blieb, hatte sie zur Reise ins Fichtelgebirge animiert. Nach der Ausstellung stand ein ausgiebiges Porzellan-Shopping an. Außer Blumen übergaben Landrat und Museumsdirektor ein großes Informationspaket zu Sonderausstellung und als Souvenir ein Mouse Pad in Form eines Porzellantellers.

Weitere Info’s unter www.porzellangeschichte.de

Der Stein der Weis(s)en – Ausstellung Albrechtsburg

Geschrieben von porzelliner am 7. Mai 2010 | Abgelegt unter Porzellan 2010

Der Stein der Weissen – 300 Jahre Mythos Manufaktur Meissen: Die Albrechtsburg als Porzellanschloss. Sonderausstellung in der Albrechtsburg Meissen Domplatz 1 01662 Meißen Internet: www.albrechtsburg-meissen.de E-Mail: albrechtsburg@schloesserland-sachsen.de Im Jubiläumsjahr erstrahlt die Albrechtsburg Meissen wieder im Glanz des Porzellans. Am historischen Ort erzählen einzigartige Zeugnisse von den Anstrengungen und Leistungen der heute unsichtbaren Manufaktur und gewähren faszinierende Einblicke in Geschichte und Entwicklung des Weißen Goldes. Ausgewählte Stücke der frühen Meissener Porzellane kehren eigens zum Jubiläum zurück an den Ort ihrer Schöpfung. www.der-stein-der-weissen.de 8. Mai bis 31. Oktober 2010 DER STEIN DER WEIS(S)EN 300 Jahre Mythos Manufaktur Meissen: Die Albrechtsburg als Porzellanschloss. Sonderausstellung in der Albrechtsburg Meissen.

Weitere Info’s zur Ausstellung finden Sie hier

Ausstellung Albrechtsburg Meissen - Der Stein der Weis(s)en

Ausstellung Albrechtsburg Meissen - Der Stein der Weis(s)en

Schrecklich viele Tassen – Ausstellung Gotha

Geschrieben von porzelliner am 7. Mai 2010 | Abgelegt unter Porzellan 2010

„Ganz schrecklich viele Tassen“ – Gothaer Porzellan des 19. Jahrhunderts - In Weimar wurden ganz schrecklich viel Tassen zerbrochen, die Fabrick in Gotha arbeitet sich beyhnahe lahm alles das wieder in integrum zu restituiren – schrieb Friedrich Heinrich Himmel (1765-1814) in einem Brief vom 29. Januar 1807 an die Schauspielerin und zeitweilige Geliebte Herzog Carl-Augusts von Sachsen-Weimar-Eisenach, Caroline Jagemann (1777-1848).1 Der berühmte Berliner Komponist und Kapellmeister weilte zu dieser Zeit am Gothaer Hof. Sein Gastgeber, der kunstsinnige Herzog August von Sachsen-Gotha-Altenburg (1772-1822), galt als eine der „geistvollsten und interessantesten, aber auch wunderlichsten und zerfahrensten Persönlichkeiten,die jemals auf einem Thron gesessen haben“2. Dieser wiederum war ein gern gesehener Gast nicht nur am Weimarer Hof, sondern auch in den Künstlerkreisen der benachbarten Residenzstadt. Bei einer Gesellschaft im Hause Caroline Jagemanns war ein kostbares Porzellanservice zu Bruch gegangen und der anwesende Gothaer Herzog sagte großzügig Ersatz aus seiner eigenen „Porcellain Fabrique“ zu.

Weitere Info’s zur Ausstellung finden Sie hier

Teile eines Services mit römischen Ansichten nach G. B. Piranesi, um 1820

Teile eines Services mit römischen Ansichten nach G. B. Piranesi, um 1820

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