Absage der Porzellanfeier 300 Jahre Porzellan

Geschrieben von porzelliner am 24. Oktober 2009 | Abgelegt unter Events

Meißen fordert, dass das Fest zu 300 Jahre Porzellan auf der Albrechtsburg nicht abgesagt wird. Die Manufaktur zögert.

Der Druck auf die Manufaktur Meissen wächst. Stadt und Landkreis fordern, dass der für den 6. Juni nächsten Jahres geplante Festakt auf der Meißner Albrechtsburg nicht abgesagt wird. An diesem Tag im Jahr 1710 wurde die Porzellan-Manufaktur gegründet. Mit einer symbolischen Feier, an der der Bundespräsident oder auch die Kanzlerin teilnehmen könnten, sollte an dieses Ereignis erinnert werden. Die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten als Betreiber der Burg rechnen mit etwa 250 Gäste. Maximal könnte man 400 unterbringen. Kosten: Vielleicht 20000 Euro. Doch die symbolische Feierlichkeit in Meißen ist bedroht. Manufaktur-Chef Christian Kurtzke sagte gestern, sie sei nicht Bestandteil des vom Aufsichtsrat beschlossenen Kalendariums zum 300-jährigen Jubiläum. Allerdings war von seinem Vorgänger Hannes Walter für den 6. Juni eine Feier in der Semperoper geplant gewesen, die Kurtzke nach seinem Amtsantritt abgesagt hat. „Ein Festakt in der Semperoper hat keinen Bezug zum Meissener Porzellan“, sagte Kurtzke.

Den ganzen Artikel können Sie unter Sächsische Zeitung lesen

Schliessung Porzellanmuseum

Geschrieben von porzelliner am 23. Oktober 2009 | Abgelegt unter Museen

Porzellanmuseum schließt für fast sechs Monate Hohenberg vom 2.11.2009 bis 24.04.2010

Für Arbeiten zur Großausstellung „Königstraum und Massenware. 300 Jahre europäisches Porzellan“ wird das Deutsche Porzellanmuseum in Hohenberg an der Eger einige Monate schließen. Die Umbau- arbeiten an dem Haus im Landkreis Wunsiedel starten am 2. November. Von da an soll nicht nur die neue Schau aufgebaut, sondern auch das Gebäude modernisiert werden. Am 24. April 2010 soll das Haus dann wieder öffnen. Mit seinen drei Museen in Selb und dem vierten in Hohenberg an der Eger ist das Porzellanikon Europas größtes Spezialmuseum für Porzellan. Die Museen in Selb bleiben offen.

Bröhan Museum – Pfauen, Libellen und Fledermäuse

Geschrieben von porzelliner am 21. Oktober 2009 | Abgelegt unter Events, Museen

Von Pfauen, Libellen und Fledermäusen – Geheimnisvolle Tierwelt im Jugendstil Ausstellung vom 8. Oktober 2009 bis 14. Februar 2010 im Bröhan-Museum.

Im allgemeinen Bewusstsein wurde die Flora zum Synonym des Jugendstils, doch die Tierwelt war nicht weniger artenreich und nicht minder Inspiration für die Künstler der Zeit. Die thematische Sonderausstellung im Bröhan-Museum zeigt erstmalig etwa 300 Tierplastiken und Objekte des Kunsthandwerks mit animalischen Applikationen und Dekoren aus verschiedenen Materialien wie Porzellan, Metall, Glas, Fayence, Leder oder Holz. Grafik und Gemälde sind ebenfalls zu sehen. Die umfassende Schau aus eigenem Bestand verdeutlicht, dass neben dem Farben- und Formenreichtum auch oftmals eine versteckte Symbolik durch den Jugendstil transportiert wurde.

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Kunstabteilung Zeh Scherzer

Geschrieben von porzelliner am 20. Oktober 2009 | Abgelegt unter Porzellanfabriken Bayern

Die Kunstabteilung Zeh Scherzer wurde 1908 / 1910 in Rehau / Oberfranken gegründet und wurde vermutlich im Jahre 1914, vor Ausbruch des I. Weltkrieges geschlossen. Hauptaugenmerk der Kunstabteilung waren Zier- und höherwertiges Gebrauchsporzellan. Neben diversen Vasen zählten auch Bonbonnieren und Zierteller zum ersten Sortiment der Kunstabteilung. Die Kunstobjekte wurden mit dem Schriftzug “Zehscherzer Kunstabteilung” neben der Bodenmarke gekennzeichnet. Nach Ende des I. Weltkrieges wurde die Kunstabteilung wieder zum Leben erweckt und in eine Luxus-Abteilung umbenannt. In der Hauptsache wurde figürliches Porzellan hergestellt und auch weiterhin auf die Dekore und Formen der Vorkriegsära zurück gegriffen. Das Sortiment bestehend aus Vasen, Bonbonnieren, Mokkatassen, Obstteller und Schalen entsprach weitgehend der vormaligen Kunstabteilung.

Museum Liechtenstein 2010

Geschrieben von porzelliner am 20. Oktober 2009 | Abgelegt unter Allgemein, Events, Museen, Porzellan 2010

19.10.2009 07:04:01 – Von 23. Oktober 2009 bis 12. Jänner 2010 zeigt das Liechtenstein Museum in der klassizistischen Bibliothek die Sonderausstellung Glanz und Farbe, in der zartes Porzellan und fragiles Glas im Mittelpunkt stehen. Rund 700 Objekte aus zwei Wiener Privatsammlungen – Wiener Porzellane von Rudolf von Strasser und vorwiegend böhmische Gläser des Biedermeier von Christian Kuhn – bieten private Einblicke in einen speziellen Aspekt der Tisch- und Wohnkultur zwischen Barock und Biedermeier. Verbindendes Element ist hierbei die farbliche Dekoration, deren Motive und Gestaltung den Zeitgeist ihrer Epochen widerspiegeln und die von teils namhaften Künstlern entworfen wurde.
Manufaktur Du Paquier, Wien
Henkelkrug, 1730/35

Von 23. Oktober 2009 bis 12. Jänner 2010 zeigt das Liechtenstein Museum in der klassizistischen Bibliothek die Sonderausstellung Glanz und Farbe, in der zartes Porzellan und fragiles Glas im Mittelpunkt stehen. Rund 700 Objekte aus zwei Wiener Privatsammlungen – Wiener Porzellane von Rudolf von Strasser und vorwiegend böhmische Gläser des Biedermeier von Christian Kuhn – bieten private Einblicke in einen speziellen Aspekt der Tisch- und Wohnkultur zwischen Barock und Biedermeier.

Verbindendes Element ist hierbei die farbliche Dekoration, deren Motive und Gestaltung den Zeitgeist ihrer Epochen widerspiegeln und die von teils namhaften Künstlern entworfen wurde.

Manufaktur Du Paquier, Wien  Webseite Artikel aufrufen

Im Zeichen des Löwen – Porzellan aus Künstlerhand

Geschrieben von porzelliner am 19. Oktober 2009 | Abgelegt unter Bücher, Events, Museen

Im Zeichen des Löwen – Porzellan aus Künstlerhand
Porzellan und Kunst – das ist eine untrennbare Verbindung.  Und seit es in Europa die fabrikmäßige Produktion von Porzellanen gibt, haben diese auf Wirtschaftlichkeit orientierten Unternehmen immer wieder mit viel Ehrgeiz versucht, neben ihren utilitären Produktzweigen der besonderen, der künstlerischen Gestaltung Platz einzuräumen. Denn die Figur, die von Künstlerhand modelliert ist, die farbige Fassung, die der Kreativität eines Malers entspringt, das Produkt also, das den erklärten Willen transportiert, mehr als funktionsfähig und benutzbar zu sein – das galt und gilt als hohe Weihe, als eine Art Ritterschlag in der Branche. Es beweist eine besondere Liebe und Leidenschaft für das Material, über ökonomische und betriebstechnische Überlegungen hinaus. Und es unterstellt auch eine gewisse visionäre Kraft und den Glauben daran, dass gerade Porzellan eben mehr ist als ein verfügbares Rohmaterial, das man „hernimmt”. Vielmehr, dass es sich um einen faszinierenden, inspirierenden Stoff handelt, der die menschliche Fähigkeit zur transzendierenden Formulierung geradezu herausfordert, der den Sinn für das, was über das Notwendige hinausgeht und eben hinter den Dingen liegt, beflügelt.
Eine Traditionsmarke, die sich mit besonderem Ehrgeiz dem künstlerischen Porzellan widmet, ist das Unternehmen Hutschenreuther: Zwischen der Gründung des damals „Abteilung für Kunst” genannten Unternehmenszweiges 1918 bis zum Jahr 1945 zählt man über 2000 Modelle, die in Zusammenarbeit mit über 75 Bildhauern und Entwerfern auf den Markt kamen. Die Ausstellung „Im Zeichen des Löwen. Porzellan aus Künstlerhand” widmet sich jetzt der Zeit zwischen der Gründung der Hutschenreuther-Kunstabteilung und 1945, als die Produktion kriegsbedingt zum Erliegen kam, ehe man nach dieser Zwangspause den Betrieb wieder aufnahm.
In Oberfranken war Hutschenreuther nach Rosenthal das zweite Unternehmen in Selb, das eine eigene Kunstabteilung und damit eine neue Luxussparte eröffnete. Signum war hier lange, dass man mit der Porzellanfachschule Selb zusammenarbeitete: Unzählige Entwürfe des damaligen Selber Schulleiters und Architekten Fritz Klee wurden realisiert. Folgerichtig übernahm der Institutsleiter Klee, auf den auch die berühmte Firmenmarke des Löwen zurückgeht, zunächst die Hutschenreuther-Kunstabteilung.
Doch der Zuwachs des Unternehmenszweiges war derart, dass man 1922 gleich zwei Vollzeitkräfte einstellte. Mit Carl Werner als künstlerischem und technischem Leiter und Karl Tutter – beides Bildhauer und Modelleure – war die Gründungs- und Orientierungsphase der Kunstabteilung beendet. Die kongeniale Ergänzung von Werner und Tutter, die beide weit über drei, ja fast vier Jahrzehnte im Unternehmen blieben, führte zur Steigerung der hauseigenen Entwürfe. Darüber hinaus begann eine extensivere Zusammenarbeit mit anderen, neuen Künstlern. Darunter Constantin Holzer-Defanti, Lothar Otto, Theo Vos, später Paul Scheurich, Max Esser oder etwa Paul Börner. Während man schon 1922 mit 300 Modellen einen vorläufigen Höchststand erreichte, schrieb sich die Erfolgsgeschichte über das Art Déco fort, als 1927 Julius Vilhelm Guldbrandsen die Dekorabteilung übernahm. Mit den 30er Jahren gewannen naturalistische Tierplastiken und Aktfiguren an Bedeutung gewannen. 1944 wurden die letzten neuen Modelle realisiert.
„Im Zeichen des Löwen. Porzellan aus Künstlerhand” zeichnet mit knapp 300 Exponaten und einem 500-seitigen Katalog einen spannenden Abschnitt der Hutschenreuther Firmengeschichte nach, in der sich eine bewegte, auch künstlerisch von vielen Umbrüchen geprägte Zeit widerspiegelt.

Porzellan und Kunst – das ist eine untrennbare Verbindung.  Und seit es in Europa die fabrikmäßige Produktion von Porzellanen gibt, haben diese auf Wirtschaftlichkeit orientierten Unternehmen immer wieder mit viel Ehrgeiz versucht, neben ihren utilitären Produktzweigen der besonderen, der künstlerischen Gestaltung Platz einzuräumen. Denn die Figur, die von Künstlerhand modelliert ist, die farbige Fassung, die der Kreativität eines Malers entspringt, das Produkt also, das den erklärten Willen transportiert, mehr als funktionsfähig und benutzbar zu sein – das galt und gilt als hohe Weihe, als eine Art Ritterschlag in der Branche. Es beweist eine besondere Liebe und Leidenschaft für das Material, über ökonomische und betriebstechnische Überlegungen hinaus. Und es unterstellt auch eine gewisse visionäre Kraft und den Glauben daran, dass gerade Porzellan eben mehr ist als ein verfügbares Rohmaterial, das man „hernimmt”. Vielmehr, dass es sich um einen faszinierenden, inspirierenden Stoff handelt, der die menschliche Fähigkeit zur transzendierenden Formulierung geradezu herausfordert, der den Sinn für das, was über das Notwendige hinausgeht und eben hinter den Dingen liegt, beflügelt. Den ganzen Beitrag lesen »

Hutschenreuther Kunstabteilung Gallery II

Geschrieben von porzelliner am 19. Oktober 2009 | Abgelegt unter Events, Museen

Das Porzellanikon in Hohenberg a. d. Eger zeigt noch bis zum 01. November 2009 die Ausstellung Kunstabteilung Hutschenreuther – sehenswerte Ausstellung mit Porzellanobjekten zwischen 1918 und 1945.

Hohenberg – Stolz blickt er, der weiße Löwe, sozusagen Wappentier und Synonym der stolzen Geschichte der Porzellanmarke Hutschenreuther: “Im Zeichen des Löwen. Porzellan aus Künstlerhand” heißt die Ausstellung im Porzellanikon Hohenberg (Deutsches Porzellanmuseum) vom 25. April bis 1. November und sie befasst sich mit der Hutschenreuther- Kunstabteilung zwischen 1918 und 1945.

Hutschenreuther Kunstabteilung Gallery I

Geschrieben von porzelliner am 19. Oktober 2009 | Abgelegt unter Events, Museen

Das Porzellanikon in Hohenberg a. d. Eger zeigt noch bis zum 01. November 2009 die Ausstellung Kunstabteilung Hutschenreuther – sehenswerte Ausstellung mit Porzellanobjekten zwischen 1918 und 1945.

Hohenberg – Stolz blickt er, der weiße Löwe, sozusagen Wappentier und Synonym der stolzen Geschichte der Porzellanmarke Hutschenreuther: “Im Zeichen des Löwen. Porzellan aus Künstlerhand” heißt die Ausstellung im Porzellanikon Hohenberg (Deutsches Porzellanmuseum) vom 25. April bis 1. November und sie befasst sich mit der Hutschenreuther- Kunstabteilung zwischen 1918 und 1945.

Porzellanmalerei Sack & Voit

Geschrieben von porzelliner am 18. Oktober 2009 | Abgelegt unter Bodenmarken, Porzellanstadt Selb

Porzellanmalerei Sack & Voit - Marke 1898

Marke 1898

1898 Gründung der Porzellanmalerei Sack & Voit in Selb-Plössberg; Gegründet 1898 – erloschen 1920. Die Porzellanmalerei Sack & Voit wurde durch Georg Sack in Selb-Plössberg, nahe der Porzellanfabrik Bahnhof Selb gegründet. Stiller Teilhaber war sein Schwiegervater R. Voit aus Selb. Es wurden überwiegend Gebrauchsgeschirre bemalt unteranderem für den Hotel- und Gastronomiebereich. Vorliegend ein Porzellangeschirr mit Logo des Hotel Löw in Asch.

Für die Rosenthal AG wurden Figuren staffiert und kleinere Aufträge angenommen. Es existierte ein Aussenlager in Köln und Berlin Kreuzberg. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise ging das Unternehmen im Jahre 1920 in Konkurs. Georg Sack verstarb 1920 im Alter von 50 Jahren.

Marcel Dornier Langenargen

Geschrieben von porzelliner am 17. Oktober 2009 | Abgelegt unter Allgemein, Porzellanindustrie

Neben der Porzellanfabrik Heinrich & CO. Selb, die das Boardgeschirr für die Zeppeline herstellte war auch die Porzellanfabrik Gräf & Krippner Selb Produzent für die Marcel Dornier Werke in Langenargen.

Boardgeschirr Marcel Dornier Langenargen 1929

Weißes, glasiertes Porzellan mit Dekorlinien sowie einem stilisierten, geflügelten Globus in Gold und Rot. Im Boden grün unterglasierte Manufakturmarken “Gräf & Krippner Selb Bavaria” sowie größtenteils mit goldener, vereinzelt schwarzer Silhouette des Wasserflugzeugs über “DO X 1929″ und “Dekoration von Marcel Dornier Langenargen”.

Heinrich Selb Zeppelin Tasse 1928

Mit der Ausstattung des Luftschiffes Graf Zeppelin im Jahre 1928 entsteht der Kontakt zur Porzellanfabrik Heinrich & Co. Deutschland. Die Firma Buchecker & Co. übernimmt die Vertretung der Marke für die Schweiz und erweitert das Sortiment mit Porzellan. 1932 wird das erste Stahldruck-Atelier eingerichtet. Damit ist erstmals die mehrfarbige Dekoration von Glas und Porzellan möglich.

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